Willkommen beim BAZ e.V.
Bildung und Aufklärung Zossen e.V.
Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.
Albert Einstein
Wir sind ein kleiner Verein, der sich der Förderung von Bildung, Kunst und Kultur sowie dem Umwelt- und Landschaftsschutz widmet.

Aktuelles
11.04. 14:30 Uhr Ausstellungseröffnung
"Kurt Kretschmann - ein Pazifist" & Film "Wie geht Natur?!"
Weitere Informationen siehe unten
18.04. - Ökofilmtag
13 Uhr - Dorf bleibt Dorf
15:15 Uhr - Watching you - Die Welt von Palantir und Alex Karp
Weitere Informationen siehe unten
Kraut- und Rübenmarkt
Markttermine der nächsten Saison
11. April 2026 + Ausstellung
09. Mai 2026
6. Juni 2026
11. Juli 2026
8. August 2026
12. September 2026
4. Oktober 2026 - Erntedank

Von April bis Oktober sind wir, mit einer Außnahme im Juni, jeweils am 2. Sonnabend im Monat auf dem Zossener Kirchplatz zu finden. Angeboten werden regionale Produkte, Handarbeiten und Verköstigungen. Mit Musik, Informationen und Gemütlichkeit laden wir Sie zum Verweilen und Bummeln ein.

Die Welt ist kompliziert und weltweit ist das Denken und Handeln von Menschen gefragt. Wir organisieren Vorträge, Filmvorführungen und Ausstellungen, um Wissen über Zusammenhänge zu vertiefen und Menschen mit ihren Gedanken und Motiven zum Handeln Raum zu geben. Die Themenwahl wird häufig durch das aktuelle Weltgeschehen beeinflusst.
Ausstellung „Kurt Kretschmann – ein Pazifist“ und Film „Wie geht Natur?!“
11. April 2026 - ab 14 Uhr
Am 11. April wird um 14 Uhr in Zossen, Gemeindekirchensaal, Kirchplatz 4, die Wanderausstellung „Kurt Kretschmann – ein Pazifist“ eröffnet. Sie kommt in Zusammenarbeit zwischen der Friedensbibliothek Berlin und dem Bildung und Aufklärung Zossen e.V. zu Stande und ist bis zum 10. Mai zu sehen.
Kurt Kretschmann gilt als der wichtigste Naturschutzpionier der DDR. Ihm verdanken wir das Symbol der Waldohreule als Zeichen für Naturschutz in Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten und vor Naturdenkmal. Er wurde 1951 zum Landesbeauftragten für Naturschutz berufen. Das gemeinsam mit seiner Frau Erna geschaffene „Haus der Naturpflege“ in Bad Freienwalde ist bis heute ein wichtiger Ort der Naturschutzpflege in Deutschland. Er war Ehrenvorsitzender des NABU.
Das Engagement Kurt Kretschmanns für den Naturschutz ist untrennbar mit seiner Haltung zum Krieg verbunden. Als Pazifist von Jugend an verweigerte er sich der Vorbereitung des Krieges ebenso wie dem Töten im Krieg. Die Verurteilung zu schwerer Zwangsarbeit und der Zwang zum Dienst in einer Strafkompanie mit dem Vermerk „Rückkehr unerwünscht“ konnten ihn nicht brechen. 1945 desertierte er und verbarg sich mit Unterstützung seiner Frau bis Kriegsende.
Die Ausstellung informiert über diese Aspekte des Lebens von Kurt Kretschmann als eines konsequenten Naturschützers gegen Militarismus und Krieg.
Ebenfalls am 11. April wird ab 14 Uhr im Gemeindekirchensaal im Rahmen der diesjährigen Brandenburgischen Ökofilmtour der Film „Wie geht Natur?!“ gezeigt. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit zwischen dem FÖN e.V. und dem Bildung und Aufklärung Zossen e.V. statt.
Kann ein Mensch die Natur schützen und die Welt verändern? Der Dokumentarfilm erzählt die Lebensgeschichte des Brandenburger Biologen Prof. Dr. Michael Succow, der genau das geschafft hat. Schon als Kind fällt er in der DDR als Vogelkundler auf, später entwickelt er als Moor-Experte das größte Naturschutzprogramm Deutschlands: Fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate und drei Naturparks entstehen 1990 auf 4,5 % der Landesfläche der DDR – eine deutsch-deutsche Naturschutz-Revolution.
Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zu einem Filmgespräch. Gäste sind der Regisseur Jakob Friedrich (angefragt) und Hartmut Sommerschuh, ehemaliger leitender Redakteur des RBB-Umweltmagazins OZON. Moderator ist das Ökofilmtour-“Urgestein“ Ernst-Alfred Müller.
Ökofilmtour am 11. und 18. April in Zossen
11. April 2026 - ab 14 Uhr
18. April 2026 - 13 Uhr und 15:15 Uhr
In diesem Jahr finden die von FÖN e.V. und dem Bildung und Aufklärung Zossen e.V. vorbereiteten Filmveranstaltungen der Ökofilmtour im Gemeindekirchensaal, Kirchplatz 4 in Zossen statt. Zentrale Themen sind in Zeiten der Verunsicherung und multipler Krisen die Verantwortung des Einzelnen für zentrale Fragen, vor denen unsere Gesellschaft steht, und reale Möglichkeiten gesellschaftlich wirksam zu werden.
Am 11. April, 14.30 Uhr, nach der Eröffnung der Ausstellung „Kurt Kretschmann – ein Pazifist“, zeigen wir den Film „Wie geht Natur?!“.
„Kann ein Mensch die Natur schützen und die Welt verändern? Der Dokumentarfilm erzählt die Lebensgeschichte des Brandenburger Biologen Prof. Dr. Michael Succow, der genau das geschafft hat. Schon als Kind fällt er in der DDR als Vogelkundler auf, später entwickelt er als Moor-Experte das größte Naturschutzprogramm Deutschlands: Fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate und drei Naturparks entstehen 1990 auf 4,5 % der Landesfläche der DDR – eine deutsch-deutsche Naturschutz-Revolution.“
Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zu einem Filmgespräch. Gäste sind der Regisseur Jakob Friedrich (angefragt) und Hartmut Sommerschuh, ehemaliger leitender Redakteur des RBB-Umweltmagazins OZON. Moderator ist das Ökofilmtour-“Urgestein“ Ernst-Alfred Müller.
Am 18. April, 13.00 Uhr, zeigen wir den Film „Dorf bleibt Dorf“
„Was passiert, wenn sich eine kleine Gemeinde gegen einen Weltkonzern stellt? Der Dokumentarfilm erzählt die beeindruckende Geschichte eines Brandenburger Dorfes, das sich gegen den Bau einer riesigen Biomethangasanlage wehrt. Mit einer Bürgerinitiative, einem politischen Bündnis und viel Engagement gelingt es den Bewohner:innen von Karstädt, demokratische Mehrheiten zu erobern – und den Weltkonzern Shell zum Rückzug zu bewegen. Ein inspirierender Film über gelebte Demokratie, Zusammenhalt und den Mut, sich einzumischen.“
Für das anschließende Filmgespräch konnten wir den Regisseur Jean Boué gewinnen. Die Moderation übernimmt Gerrit Gronau, Filmproduzent und Autor .
Ebenfalls am 18, April, ab 15.15 Uhr, zeigen wir den Film „Watching you – Die Welt von Palantir und Alex Karp“
„Der Dokumentarfilm rückt den US-Milliardär Alex Karp und seine abgeschottete Firma Palantir in den Fokus. Zusammen mit Mitgründern wie Peter Thiel und Sam Altman zählt Karp zu den einflussreichsten Digital Leadern. Palantirs erfolgreiche und gleichzeitig hoch umstrittene Analyse-Software Gotham bündelt und visualisiert riesige Datenmengen, erstellt Profile einzelner Menschen mit dem Ziel der Informationsgewinnung und Überwachung. Dies nutzen Geheimdienste, Militär und Polizeibehörden weltweit, auch in Deutschland.“
Zum anschließenden Filmgespräch begrüßen wir den Regisseur Klaus Stein, die Moderation übernimmt der Potsdamer Filmproduzent und Autor Gerrit Gronau.